Chronik und allgemeine Informationen
Allgemeines:
ca. 180 Einwohner; Verbandsgemeinde Kelberg; Kreis Daun; Rheinland-Pfalz
Geschichte: Der Ort Berenbach gehörte während der Feudalzeit zum Amt Nürburg im Kurfürstentum Köln. Unter preußischer Verwaltung war Berenbach Gemeinde in der Bürgermeisterei Kelberg im Landkreis Adenau. Bei Bildung der Verbandsgemeinde Kelberg im Zuge der Verwaltungsreform 1970 wurde das Dorf mit anderen Orten der Verbandsgemeinde aus dem Landkreis Mayen, Regierungsbezirk Koblenz ausgelöst und dem Landkreis Daun zugeordnet.
Sehenswertes: "Kaiserlinde" in der Ortsmitte zum Gedenken an den Sieg über Napoleon.
Wappen:
In silbernem Schild ein blauer Wellenbalken, oben ein schwarzes Balkenkreuz,
unten ein aufsteigender, roter Krummstab. Der Ort Berenbach gehörte während
der Feudalzeit im Amt Nürburg zum Kurfürstentum Köln. Als Hinweis
hierauf steht im oberen Schildfeil das schwarze kurkölner Kreuz. Sowohl
die im Jahre 1774, als auch die 1933 erbaute Kirche stehen unter dem Patronat
der hl. Brigitta. Sie führt als Äbtissin den Krummstab. Als Hinweis
auf die Ortspatronin steht er im unteren Wappenteil. Der Ueßbach teilt
den Ort in zwei Teile. Hierauf und auf den Ortsnamen Beren"bach" weist
der Wellenbalken in der Schildmitte hin.
Verschiedenes
Ehemalige
Kapelle (1774 erbaut) im unteren Ortsbereich
(an der Abzweigung Hauptstraße/Uessbachstraße).
Die Kapelle wurde 1940 abgerissen und durch
die neue Kapelle im oberen Ortsbereich ersetzt.
Berenbacher
Kinder in den 30er Jahren.
Wellems (Severin) Werner und Fans.
Heimtransport
des Junggesellen-Maibaums in den frühen 40er Jahren.
Bescheidenheit war offensichtlich auch schon damals schon keine Tugend
der Berenbacher Junggesellen.Was der Ochse halt eben schleppen konnte.
Aufnahme
von Wellems-Haus nach einem Bombentreffer,
Ende des zweiten Weltkriegs. Irgendwie fehlt da ein Stück.
Es heißt, es war ein deutscher Pilot, der sich auf der Flucht
von seiner Bombenlast befreien wollte. Wenn ich den mal treffe...
... und dann gibt es noch die Geschichte von dem Schwein,
das nach der Explosion am anderen Ende des Dorfes auf dem Balkon
eines Hauses gefunden wurde.
Ansichtskarten
Notiz auf der Rückseite:
Restauration und Pension Villa Carina
Georg Sondermaier
Berenbach, Eifel
Tel. 24 Amt Ulmen. Bahnstation Utzerath-Ulmen
Handschriftliche Bemerkung „5. u 6. X. 1939 hier gelegen.“

Notiz auf der Rückseite:
„Typical house in these parti“
(Astrid sagte, es sei schwer zu entziffern) Ich denke es bedeutet typisches Haus dieser Gegend